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Sonntag, 4. Dezember 2016

On the road again


So, da bin ich wieder! Meine Travelmatein Anna und ich bewegen uns langsam aber sicher über die Südinsel und versuchen alles Sehenswerte (also irgendwie nunja Alles) abzuklappern. Unser nächster Stop nach dem Abel Tasman war dann der Wharariki Beach, wo wir am Parkplatz zunächst mal von einem Pfau in Empfang genommen worden sind (Später hockte der fast auf unserem Schoß - wir haben wohl Eindruck hinterlassen!) Der Wharariki Beach war unglaublich und wirkte mit dem Wind, der die ersten Sandschichten abtrug und uns ewig in die Augen wehte, und der immer wieder hinter den Wolken verschwindenen Sonne, einfach wunderschön und fast surreal! Defintiv eines meiner Highlights hier. Danach ging es für uns und Cucumber Richtung Süden zum Lake Rotoiti - wo wir uns natürlich erstmal in Tumblrfotos auf dem Steg probieren mussten. Der aufkommende Nebel und Regen kam uns dann stimmungstechnisch natürlich gelegen, anders als die Tatsache das unser Campingplatz den wir uns vorher rausgesucht haben, einfach geschlossen war. Also, durften wir noch 'ne 3/4h weiterfahren Richtung  Munchinson, wo wir dann aber auf einem total süßen Campingplatz mit Karmin und Fernseher gelandet sind. Ihr glaubt nicht wie sehr man sich alleine schon über einen ruhigen Abend vor dem Fernseher freut wenn man sonst eben einfach in einem Auto lebt. Am nächsten Morgen hat es uns dann Richtung Westport verschlagen. Aus europäischen Augen ein ziemlich kleiner, viel zu ruhiger Ort in dem wir dann letztendlich auch nur im Park gehockt haben und ganz produktiv ein paar Postkarten für die Lieben zuhause geschrieben haben. Abends haben wir ein paar andere Backpacker aus Belgien und Frankreich getroffen mit den wir dann zusammen Wein getrunken und viel gelabert haben. Es ist wirklich schön, wie offen der Umgang unter Reisenden hier ist! Teilweise vermisst man diesen Umgang bei ein paar Kiwimenschen.. böse Blicke haben wir auch schon geerntet wenn wir nur kurz unser Auto irgendwo geparkt haben um mal paar Sachen von A nach B zuräumen. Mir wurde sogar mal gesagt, dass ich doch bitte keine Häufchen in den Garten von etwas älteren Herrschaften setzen soll. (Ja,Hallo, genau! Bindet mir bitte noch 'n Halsband um und nennt mich Fiffi.) Aber na gut, solche Menschen gibt es nunmal immer. Zum Glück durften wir bisher auch viele positive Erfahrungen mit den Einheimischen hier machen! Nach Westport dachten wir ja eigentlich, dass es nicht so viel ruhiger geht aber hey, dann ging's nach Karamea um die Oparara Arch zu sehen und man die Gegend war tot. Wenn ich mir vorstelle 95km fahren zu müssen nur um einkaufen zugehen - hm nah, nicht so ganz meine Welt! Aber trotzdem ein sehr schönes Fleckchen Erde. Die Oparara Arch war sehr beeindruckend, aber mit der Kamera kaum einzufangen weil sie einfach so gigantisch groß war. Da kam ich auch mit 18mm-Weitwinkel nicht so weit haha. In der Gegend wurde für Herr der Ringe gedreht, schon nach wenigen Schritten in Richtung Arch hätte mich ein vorbei reitender Hobbit auch nicht mehr überrascht. Nach Westport und Karamea haben wir uns dann nach einer Stadt gesehnt die zumindest so groß ist, dass sie ein Mecces mit Wifi besitzt (da hock ich übrigens gerade und bestaune mit Anna die Omis und Opis die hier regelmäßig ein und aus gehen haha). Alsoooo, sind wir weitergefahren nach Greymouth und haben noch einen kleinen Zwischenstopp bei den Pancake Rocks eingelegt. So viel zum aktuellen Stand der Dinge - ihr lest wieder von mir wenn ich in einem Ort mit Wifi gelandet bin haha.

Tüdelü!

Sonntag, 27. November 2016

Abel Tasman - The Great Walk


Herzlichen Glückwunsch, du bist ganz unten angekommen! Oh man, ich glaube so'n langen Post gab's bei mir laaaaange nicht mehr haha. Aber der Abel Tasman Nationalpark ist nunmal ziemlich fotogen und dementsprechend ist da eben 'n bisschen was an Fotomaterial zusammengekommen. Vor fast einer Woche, haben wir uns von Blenheim auf den Weg nach Nelson gemacht wo wir auch gerade noch sind, von da aus ging es Richtung Abel Tasman! Wir waren insgesamt 5 Tage unterwegs mit superschweren Backpacks und einem 35$-Warehouse-Zelt, sowie absolut trittsicheren Docmartens und Timberlands natürlich bestens ausgrüstet. Die belustigten Blicke der Profiwanderer haben uns dann auch nicht überrascht. Aber hey, immerhin hatten wir jawohl das hübscheste, wenn auch weder wind- noch regenfeste Zelt auf'm Platz. Wir sind jeden Tag mehrere Stunden gewandert (bis auf den ersten Tag da ging's mit dem Kayak von A nach B) und konnten dabei echt schöne Ausblicke auf Buchten und Strände genießen. Auch wenn's körperlich echt anstrengend und vorallem ungewohnt war mit so 'ner Last mehrere Stunden am Tag zu wandern und eben auch Berge hoch und runter zu kraxeln, war es 'ne ziemlich coole Erfahrung! Am letzten Tag, haben wir das Watertaxi von Totaranui zurück nach Marahau genommen, wo wir gestartet sind und hatten sogar das Glück Delfine zusehen! Die sind quasi so nah am Boot geschwommen, dass man sie fast anfassen konnte. Das nächste Highlight war dann wohl die erste richtige Dusche nach 5 Tagen haha. Ihr glaubt nicht, wieviel wohler man sich danach fühlt. Am selben Tag ging es dann noch zurück nach Nelson, wo wir auf einem Parkplatz zusammen mit anderen Backpackern übernachtet haben, da Nelson freundlicherweise paar Parkplätze für sowas zur Verfügung stellt, yay. Wir hocken jetzt gerade in der Küche vom Paradiso, wo wir uns gerade ein bisschen eingenistet haben obwohl wir eigentlich schon ausgecheckt haben, ups! Und planen jetzt ein wenig wie genau unsere Route jetzt weitergeht. 

Bis denn!